Ronda, in schwindelnder Höhe, Symbol des ausdrucksvollen, gefühlsbetonten Andalusien.
Die Fahrt führt Sie durch eine meist grüne, bergige und sehr reizvolle Landschaft.
Schon von weitem sehen Sie Ronda hoch oben auf dem Bergmassiv thronen.
Ronda ist ein beeindruckendes geologisches Wunder und die Hauptstadt des gleichnamigen Gebirges. Eine wildzerklüftete, sich über 30 Kilometer im Umkreis ausdehnende Gebirgskette begrenzt die weiten Horizonte der Stadt.
Auf einem steinigen Gipfel gelegen, wird diese Hochebene durch eine 40 – 90 Meter breite und bis zu 120 Meter tiefe Schlucht von dem Fluss Tajo in zwei Hälften geteilt.
Überspannt wird der Abgrund der Tajo-Schlucht von drei Brücken, der Puente Árabe -Arabische Brücke, der Puente Viejo - Alte Brücke und der bekanntesten, der im
18. Jahrhundert erbauten, Puente Nuevo - Neue Brücke. Ronda ist das Zentrum einer spektakulären Berglandschaft.
Ronda ist auch Geburtsort von Adeligen, Handwerkern, berühmten Stierkämpfern und legendären Banditen. Gewohnt, gelebt und geliebt haben aber auch Feingeister in Ronda.
Rainer Maria Rilke, Hemmingway und Goya machten diese Stadt weltberühmt und ließen sich vom Zauber der Landschaft zu ihren Werken inspirieren. Ronda hat sie zum träumen, dichten und malen angeregt. Lassen auch Sie sich von Ronda verzaubern.
Nach Ihrer Ankunft auf Ronda’s Plaza de Espana, gleich neben der Tajo-Schlucht, zeigt Ihnen Ihre örtliche Reiseleitung verschieden Paläste der Altstadt und Sie besuchen die Kathedrale Santa Maria la Mayor. Diese kirchlich traditionell, wertvolle Kathedrale entstand nach der Rückeroberung Rondas durch die katholischen Könige.
In Ihrer freien Zeit können Sie sich als weitere Sehenswürdigkeiten ansehen:
- Die im Jahre 1785 erbaute, älteste und zugleich schönste Stierkampfarena Spaniens.
- Die Casa de Mondragon, der auch als Palast des Markgrafen von Villasierra bekannt ist, ist ein atemberaubendes Monument und zugleich ein wichtiges Zivildenkmal Rondas.
Mit dieser Stierkampfarena und den Palästen bewahrte sich die Stadt, neben ihren edlen Villen und maurischen Häusern ihre römische, arabische, barocke und Renaissance Vergangenheit.
Bei diesen vielen frühzeitlichen Eindrücken bleibt Ihnen auch noch Zeit durch die kleinen Geschäfte zu streifen und die regionalen Spezialitäten in einem typischen Restaurant zu probieren.
Ronda ist eine jener Städte, die sich auf halbem Weg zwischen Wirklichkeit und Legende zu befinden scheinen. Der ehemals aufgrund seiner geographischen Lage isolierte Ort, einstige Stadt der Stierkämpfer und Bandoleros, sowie Reiseziel von Persönlichkeiten wie Rilke, ist heute eine aktive Hauptstadt eines bedeutenden Gebiets von Málaga und biete eine Vielfalt an Baudenkmälern.
Der kleine Fluss Guadalevín durchquert den Ort und teilt ihn in zwei Teile, In einer stillen Arbeit hat sein Wasser über Jahrhunderte hinweg die über hundert Meter tiefe Schlucht gegraben, die heute eines der Wahrzeichen der Stadt ist. Auf der einen Seite ist großzügig und freundlich das neue Ronda gelegen mit der historischen Stierkampfarena mit dem interessanten Stierkampfmuseum. Auf der anderen Seite das ältere und vertraute Ronda mit abseits gelegenen Palästen und Kirchen. Hier können wir den Platz Plaza de la Duquesa de Parcent bewundern, an dem sich die Stiftskirche Santa Maria de la Encarnacion sich befindet. Diese Kirche ist ein Bauwerk mit sehr komplexer Architektur, denn auf den Resten einer ehemaligen Moschee erheben sich der gotische Tempel und die gewaltige Renaissancekirche.
Auf diesem Platz gibt es noch andere einzigartige Gebäude, wie den Sitz des Rathases, mit einer schlichten aber wunderschönen und sehr langen Galerie im oberen Stockwerk.
Stille und Ursprünge vermischen sich in dieser weißen kunsthandwerklichen Stadt: Minaretttürme wie von San Sebastián; Paläste wie der Palacio de Mondragón, die Casa del Gigante, die Casa del Rey Moro und der Palacio de Salvatierra. Weitere Höhepunkte architektonischer historischer Baukunst sind die Renaissancekirchen, Barockkirchen und gotischen Kirchen, sowie die alten, gut erhaltenen arabischen Bäder. Auch zählen zu diesen sehenswerten Baudenkmälern die Tore der alten Stadtmauer, wie die maurische Puerta de Almocábar, die sich neben dem Renaissancepalast von Karl V. befindet.
All dies wird ergänzt durch wunderschöne Gärten, Brücken, die als Aussichtspunkt über den Abgrund dienen, Brunnen wie die Fuente de Ocho Canos, die Kirche Padre Jesús oder Tore wie das von Philipp V …. – ein ästhetisches Vergnügen für jeden Besucher.
Neben dem historischen Spaziergang durch die prächtigen Straßen, biete die im feuchteren Teil Andalusiens gelegene Umgebung von Ronda dem Besucher eine Unmenge an Alternativen. Rund um Ronda finden Sie Höhlen mit abrupten Reliefs mit Grotten, Höhlen und tiefen Schluchten, in denen Höhlenkunde betrieben werden kann. Die Grotte Sima de Gesm gilt mit einer Tiefe von 1100 Metern als dritttiefste Höhle der Erde.
Ronda ist umgeben von weitläufigen Koniferenwäldern, in denen der Pinsapo, eine einzigartige endemische Tannenart wächst und die zum Naturpark der Sierra de las Nievas gehört. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Sierra Bermeja, in der ebenfalls die Pinsapo-Tanne vorkommt.
Die auch im Nahbereich von Ronda sich befindende Sierra Crestellina ist ein Paradies des Gänsegeiers sowie einer großen Vielfalt an Raubvögeln. Zweifellos sind diese Bergregionen und Naturparks eine Wonne für Naturliebhaber und Freunde des ländlichen Tourismus.
Ronda feiert im September die Fiesta de Pedro Romero mit den farbenfrohen Stierkämpfen und dem Flamencofestival. Aber jede Festlichkeit der Stadt ist ein wahres Erlebnis. Kommen sie nach Ronda, bewundern und erleben Sie die herrliche Karwoche, die Fiesta de la Reconquista, der Wiedereroberung und die Wallfahrt Romeria de Ntra. Sra. De la Cabeza am zweiten Sonntag im Juni.
Die Stadt Ronda liegt in einem von Bergen umgebenen Becken ganz im Nordwesten Malagas und bietet von der Höhe ihrer Schlucht, die durch drei Brücken aus verschiedenen
Epochen überquert wird, eine Aufsehenderregende Aussicht auf die Landschaft.
Der Fluss Guadalevin teilt die Stadt in zwei Teile und sein Bett schuf das berühmte Wahrzeichen von Ronda: „El Tajo“ eine Schlucht
von 120 Metern. Auf einer Seite liegtdas neue, heitere und fröhliche Ronda mit der Stierkampfarena, auf der anderen das alte und intime Ronda, voller Baudenkmäler, die von seiner
uralten Geschichte zeugen. Beide Teile verbinden die Puente Nuevo von 1751, die Puente Romano( aus arabischer Zeit) und die Puente Viejo aus dem 17. Jahrhundert.
Ronda liegt im nordöstlichen Bereich der Provinz Malaga, in 54 km Entfernung von Marbella und 110 km vom Flughafen Malaga. Die Lage in einem Kessel von Gebirgszügen
mittlerer Höhe, die ihm einen magischen Charakter verleihen, hat es zusammen mit den klimatologischen, hydrologischen und geologischen Bedingungen in seiner reichen
und abwechslungsreichen Geschichte geprägt.
Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Ronda liegt bei 15°C. Die Winter sind normalerweise hart und die Sommer heiß. Die Stadt hat
ca. 2700 Sonnenstunden im Jahr.
Die Moslems überließen Ronda wunderschöne Werke ihrer architektonischen Kunst, wie den Turm der San Sebastian Kirche, Minarett einer altertümlichen Moschee.
Vom Minarett San Sebastian aus, das zum kunsthistorisch-künstlerischem Denkmal ernannt wurde, ist sowohl der Palast der Marktgrafen von Salvatierra mit seiner
barocken Fassade und seinem Garten auf vier Ebenen, als auch das Felipe V-Tor zu sehen.
Drei Brücken überqueren die Schlucht von Ronda, wobei die einzigartige die Neue und die älteste die Arabische Brücke ist zwischen diesen beiden befindet sich die
so genannte alte Brücke aus dem 17. Jh.
Die Neue Brücke ist ein großartiges Werk der Ingenieurtechnik in Form eines 98 m hohen Aquädukts, dessen Fundamente in der Schlucht verwurzelt sind. Sie beherbergt
in ihrem Inneren ein interessantes Interpretationszentrum und vereint die beiden wichtigsten Viertel von Ronda: den Flohmarkt und die Stadt.
Von den Brücken aus haben Sie eine herrliche Aussicht auf die Häuser und Gebäude, die direkt am Abhang errichtet wurden. So zum Beispiel das Kloster Santo Domingo
und das Haus des Maurischen Königs.
Am Südende der Altstadt kommen Sie zur 1808 von den Franzosen zerstörten Alcazaba, der Burg der maurischen Könige.
Einen Besuch wert ist der Ocho Canos Brunnen. Er ist der einzige Brunnen aus dem Altertum. Er weist zwei Stirnseiten auf, wobei sich auf der einen Seite acht
Wasserdüsen und auf der anderen Seite eine große Tränke befindet.
Wenn Sie die Plaza de Socorro überqueren treffen Sie auf eines der bedeutendsten Gebäude von Ronda: die Stierkampfarena, eine der großartigsten und ältesten Arenen
des Landes. Sie wurde 1785 im neoklassizistischen Stil erbaut. Sie gilt mit ihrem Barockportal als die schönste der Welt.
Die Kirche Santa Maria la Mayor ist aufgrund ihrer engen Verknüpfung mit dem Schicksal der Stadt über Jahrhunderte hinweg hervorzuheben. Diese Kirche wurde
über der alten hohen Moschee errichtet, von der sie noch den Mihrab-Bogen bewahrt. Ihr Wert begründet sich sowohl auf der harmonischen Mischung architektonischer
Stile wie auch auf der Schönheit des Chorgestühls, des Altars im Stil des spanischen Barocks des 16./17. Jh. und sein Turm im Mudejar-Stil. Gegenüber dieser Kirche,
mit Ausmaße eines Domes, befindet sich das klassizistische Rathaus.
Wo sich früher die ehemalige islamische Vorstadt befand, treffen Sie auf die arabischen Bäder aus dem 13.-14. Jh, gemäß dem römischen Vorbild, bestehen sie aus
drei Hallen für jeweils kalte, lauwarme oder heiße Bäder.
Die bedeutendsten Feste von Ronda haben ihren Ursprung im Viertel von San Francisco. Im Jahre 1882 wurde zum ersten Mal die September-Feria veranstaltet. Bis dahin war
die Mai-Feria die wichtigste.
Die Corrida Goyesca hat einen starken, persönlichen Charakter, der sie von den anderen klar unterscheidet. Dabei verbindet sich das einzigartige Schauspiel dieses
Stierkampfes mit dem unvergleichlichen Rahmen der 200-jährigen Arena der Real Maestranza de Caballena de Ronda.
Ronda ist berühmt für seine Baudenkmäler, seine Traditionen aber auch dank dem Werk jener kühnen Reisenden der Romantik wie Rainer Maria Rilke, Teophile Gautier
und Prosper Merimee. Sie bereiteten den Weg für die staunende Begeisterung von den Berühmtheiten wie Orson Welles und Ernst Hemingway.
Auch der Karneval hat seinen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt gefunden. Seit 25 Jahren feiert Ronda dieses heidnische Fest im Februar, dem die
Karnevalsgruppe und ein phantastischer Straßenzug die farbenfrohe Note verleihen. Auch die Gastronomie kommt dabei nicht zu kurz, denn traditionell werden auf der
Plaza de los Descalzos „migas“ (in Olivenöl mit Knoblauch gebratene Brotkrumen) serviert.
Schließlich ist die Real Feria de Mayo zu erwähnen, die sich zu einer der bedeutendsten Messen in der Provinz für Landwirtschaftliche Erzeugnisse und Kunsthandwerk
entwickelt hat.
Unter den zahlreichen Gerichten der Gastronomie von Ronda verdienen vor allem die Wildgerichte Aufmerksamkeit. Die traditionelle Küche bietet Kürbisse auf Art von
Ronda, „migas“ mit Chorizo-Paprikawurst, „gachas“, Bohnen mit Tomaten, Knoblauch und Schinken, grüne Bohnen mit Blutwurst, Mandel und
Artischockensuppe, Gazpacho nach Art der Berge, Tortilla auf Art von Ronda und Lammtopf.
Weitere Spezialitäten sind Kaninchen auf Art von Ronda, Stierschwanzragout, Lende mit Pinienkernfüllung, sowie Vorgekochtes, gebratenes Hammelfleisch und
verschiedene Gerichte mit Schweinsfüßen.
Als regionalen Wein können Sie den Bergmost sowie eine ganze Reihe neuer Weine, die heute in den Bergen von Ronda produziert werden, probieren.
Die Nachspeisen, besonders das Gebäck aus den Klöstern ist sehr vielfältig. Besonders zu erwähnen sind die „Yemas del Tajo“ und das Konfekt der Nonnen.
Honig, Kastanien, die verschiedenen Pilzarten der Serrania und das Olivenöl sind weitere leckere Produkte, die Sie kosten können.
Das Kunsthandwerk hat in der Serrania de Ronda seit jeher eine lange Tradition mit einer weiten Palette von der Schreinerei mit der Produktion der
berühmten „Muebles Rondenos“, der Keramik, der Eisenschmiede, der Sattlerei bis hin zur Bearbeitung von Leder, Kork, Espartogras oder Schilfrohr. Auch in
der historischen Altstadt arbeiten einige Keramikwerkstätten.
| Informationen und
Preise zum Tagesausflug Ronda |
| Saison |
ganzjährig |
| Wochentag |
Freitag |
| Abholorte |
Torre del Mar, Caleta de Velez, Algarrobo Costa, El Morche, Torrox
Costa, Nerja, La Herradura, Almunecar |
| Abfahrt |
ca. 07:40h - Die Abholzeiten variieren je nach Abholort |
| Rückkehr |
ca. 19:00h - Die Zeiten der Rückankunft variieren je nach Abholort |
| Erwachsene |
53,- € |
| Kinder ( 3 - 11 J. ) |
40,- € ( Kleinkinder bis einschließlich 2 Jahre kostenlos, ohne Anspruch auf einen
Sitzplatz ) |
| Im Preis enthalten |
Deutschsprachige Reiseleitung, örtliche Reiseleitung Eintrittskarte
für die Stiftskirche |