Carmona, eine Stadt mit großartigen Bauten aus verschiedenen Epochen:
Wie der Morgenstern in der Morgenröte,
so strahlt in Andalusien Carmona.
Carmona, von den Karthagern „Kar´Hammon“ genannt, ist eine der ältesten Städte Andalusiens und liegt ca. 30 km von Sevilla auf einer Anhöhe, die die Ebene des Flusses Corbones in der Region von Los Alcores beherrscht.
Im Jahre 206 v. Chr. wird „Kar´Hammon“ von den Römern erobert und es beginnt eine der bedeutendsten Epochen seiner Geschichte. Das römische Carmo bekam sogar das Recht, eigene Münzen zu prägen.
Durch die Stadt verlief die Via Augusta, von der heute noch Reste der Fahrbahn und eine Brücke erhalten sind.
Carmona wurde 1247 von Fernando III erobert.
Bei Ihrem Spaziergang durch Carmona werden Sie großartige Bauten aus verschiedenen Epochen entdecken. Die Spuren seiner Geschichte sind überall in der historischen Altstadt zu finden.
In der Nähe der Plaza de San Fernando finden Sie wertvolle Überreste eines der größten Tempel, die von den Römern errichtet wurden und dessen Marmorkapitelle und Säulenschäfte heute noch Zeugnisse geben.
Das Amphitheater und die beiden Haupttore Puerto de Sevilla und Puerto de Cordoba sind gleichfalls römischen Ursprungs, sie wurden aber in späterer Zeit umgestaltet.
Die Stadt wird gekrönt vom Alcázar de Arriba, eine ehemalige arabische Festung. Heute befindet sich das Hotel Parador de Carmona darin.
Weitere sehenswerte Baudenkmäler aus dem 14. Jahrhundert sind die Kirchen von Santiago, San Blas und San Felipe, letztere im Gotik–Mudéjar–Stil.
Aber auch einen Blick in den Untergrund sollten Sie riskieren, denn dort liegt die bedeutendste römische Ruine der Stadt, die einzigartige Nekropolis. Sie besteht aus hunderten von Grabmauern, die in den Fels von Los Alcores gehauen sind.
Das Klima in dieser Region ist sehr angenehm. Die Winter sind mild und die Sommer ziemlich heiß. Die Durchschnittstemperatur beträgt 18,1° C.

