Der andere Neid Galiciens
Pontevedra ist ein guter Ort.
Jeder, der hierher kommt, wird das sagen.( Sprichwort )
Bescheiden und zurückgezogen in die Tiefe seiner Mündung; umspült vom Duft der Erinnerungen aus dem Delta des Lérez. Gesegnet durch ein Klima, das in diesen Breiten
überraschen mag. Heilig gesprochen für seine eindrucksvollen Straßen und Wege. Verzaubert, kokett und eitel: Pontevedra ist der andere
Neid Galiciens.
Es rühmt sich der erlauchtesten und erhabensten Abstammung: Berühmte Gelehrte, als Poeten bezeichnet, wollten unbedingt ein blondes und
keltisches Pontevedra haben, erstgeborene Erbin der mutigen Kulte und des Aberglaubens der keltischen Stämme. Andere, eher gebildet als
hochmütig, entdeckten es als “Helenes“, dem Teucer geboren, dem Sohn des Telamon und Held des Trojanischen Krieges. So wird es
von einem Platz der Stadt bekannt, und so bezeugen es die alten Verse:
"Der tapfere Teucer hat dich gegründet
am Ufer jener Mündung,
damit du unter den Orten Spaniens
als Wunder angesehen wirst"
Pontevedra wird die seltene und eifersüchtige Ehre zuteil, in der römischen Wegbeschreibung des Antoninus erwähnt zu werden;
damals hieß es noch “Duos Pontes“, vielleicht wegen der Brücken über den Lérez und den Tomeza. Manche beschwören, es handele sich
um die authentische Stadt Lambrica des Pomponius Mela.
Zwar nicht ganz so schön, vielleicht aber wahrscheinlicher wäre, dass es sich zunächst um ein christliches Kloster zur Zeit der Sueben
gehandelt hat. Es gäbe zwei Verehrer und fromme Stifter: den Heiligen Fructuosus oder den Heiligen Martin, je nach Vorliebe.
Sofort entstanden im Umkreis weitere Klöster. Das von Lérez, das von Poio, und eins gab es auf der Insel Tambo, wo der Heilige Fructuosus
das Wunder vollbrachte, nach dem Vorbild Jesu Christi über das Wasser zu gehen. An eben diesem Ort vollbrachte auch die
angesehene Heilige Tahamunda, die immerwährende Anwältin des "Heimwehs", Gnaden und Wunder. Diese und weitere heilige Klöster
verdienten sich die mächtige und schützende Gnade von Bermudo III., Doña Urraca und Don Raimundo von Burgund. Dies ist nun alles
mehr als elf Jahrhunderte her.
Später, als bereits eine Burg daraus geworden war, übereignete König Ferdinand II. von León und Galicien diese Stadt und das Land von
Cotobade der Kirche von Santiago als gerechten Ausgleich für die Beschimpfungen frommer Pilgerseelen durch seine Höflinge. Die Stadt
erfuhr Glanz und Schutz durch ihre Burg Cedofeita, und sie genoss Sonderrechte, die König Ferdinand der Heilige ihr verliehen hatte. Die
Menschen hier besaßen bereits seefahrerisches Wissen und Tauglichkeit, das sie bald beweisen konnten, als ein berühmter
Nachbar, der Poet und Admiral Paio Gómez Charino, Herr von Rianxo, über das Meer aufbrach, um Sevilla zu erobern. So besagt es
ein Epitaph, das der Reisende in der Franziskanerkirche der Stadt sehen kann: “Tomó a Sevilla syendo de moros“ (Er nahm Sevilla von
den Mauren ein).Diese Mauern waren sich sträubende Zeugen von Blutvergießen und Siegen. Angegriffen und bestürmt von den Truppen
des Herzogs von Lancaster. Und von Bürgerkriegen, als der bewaffnete Arm des Erzbischofs von Santiago, Juan García Manrique, die Stadt
vor dem eifersüchtigen Zorn der königlichen Heerscharen Heinrichs III. verteidigte. Ab dem 14. Jahrhundert war sie beständiger
Schauplatz dynastischen und feudalen Übelwollens.
Auch wenn Otero Pedrayo - der große Weise, Reisende und Schreiber Galiciens- das Leben in Pontevedra damals sehen wollte als “mit
Türmen gepflastert, bevölkert von Geschlechtern und Zünften und wie eine italienische Stadt, so ist sie gleichzeitig auch leidenschaftlich und
malerisch: Auf engem Feld kämpfen starke und strenge Charaktere miteinander“. Der berühmte uneheliche Sohn von Sotomayor, Pedro
Madruga, kämpfte, von den Portugiesen unterstützt, für Doña Juana, “La Excelsa Señora“, gegen die Parteigänger des Erzbischofs
Fonseca... “Er starb plötzlich, tapfer, auf der Mauer, niedergestreckt durch eine treffsichere lange Flinte“; so steht es auf seinem Sarg in der
verfallenen Kirche San Francisco geschrieben
Feuer von Sonne und Mond
Als das 14. Jahrhundert anbrechen wollte, zog Pontevedra seine besten Kleider an und hoffte, in Zukunft Zeiten voller Blüte und Glanz
erleben zu können. Aus der Stadt wurde ein fiebriger Schiffsbau-, Seefahrerund Handelsort.
Hier kam Franz von Assisi durch, ein einfacher Pilger, bevor er
ein Heiliger wurde, um seine Kirche zu gründen und einzuweihen, die der Reisende noch heute sehen kann, und um nebenbei das Grab des sterblichen
Kriegers und ewigen Troubadours Paio Gómez Charino zu grüßen: “...en o mar cabe quanto i quer caber...“ (ins Meer passt alles, was hinein passen will).
Es gab hier so beachtliche Werften, dass auf einer von ihnen die Karavelle “Santa María“ gebaut wurde, die dann von Kolumbus, ebenfalls aus
Pontevedra, wie lässliche Schwüre der Menschen hier behaupten, gesteuert wurde.
In einem der Schiffe der Basilika Santa María la Mayor gibt es ein
schriftliches und glaubwürdiges Zeugnis: “Os do cerco de Yoan Neto et Yoan de Colon feceron esta capela“. (Die aus
dem Kreise um Yoan Neto und Yoan de Colon errichteten diese Kapelle). Und es wurden immer mehr erlauchte und
tapfere Kinder der Conquista geboren:
Zum Beispiel Sarmiento de Gamboa, Entdecker und Schreiber der wahrhaftigen “Historia de los Incas del
Reyno del Perú“ (Geschichte der Inkas im Königreich Peru). Oder Benitiño Soto, der berühmte Pirat mit seinen reichen Schätzen, die er in seinem Haus
in As Corbaceiras versteckt hatte und die er niemals genießen konnte:
Der Ärmste starb am Galgen, an den ihn seine eigenen Schurkenstreiche gebracht
hatten. Als die Steinmetze die Quader für diesen Herrensitz, Palast und späteren Parador schliffen, passierten viele erstaunliche
Dinge, glanzvoll ausgeschmückt eher mit Füllwörtern denn mit Versen, des Akademikers Guzmán:
“Die (Marine) von Pontevedra belädt Schiffe mit über Hunderten von Fischern und sorgt sie dafür,
dass andere Reiche fett werden und auch Andalusien...“
In Pontevedra tummelten sich schon immer Adlige, Intriganten, Mächtige, mit Herrensitzen und Palästen; mit Kirchen und Klöstern und unendlich reichen
Händlern. Durch den Palast, der sich heute damit begnügt, Gäste aufzunehmen, schritten damals Römer des Kaiserreichs, bevor er zum Heim der Grafen von
Maceda und auch der Markgrafen von Figueroa und Atalaya wurde. Danach Herrensitz des Barons aus dem Hause Goda. Aber noch viel mehr:
Schule für die
Kinder, Salzlager und Loggia der mächtigen Freimaurerloge von Pontevedra, gefürchtet, respektiert und dennoch geliebt von allen Menschen an der
Mündung. Es gibt keine völlige Gewissheit, ob die ersten edlen Bewohner dieses Herrensitzes, den Pedrayo “schön und feierlich“ nannte, die Jungfrau in
Person erkannten, die hier eines Tages entlang ging auf ihrem Pilgerweg zum Grabe des Apostels. Bekleidet mit Umhang und mit Pilgerstab, machte
sie Halt am Eingang zu jenem Pontevedra und segnete die Stadt:“Que é Boa Vila e da de beber a quen pasa“ (Mögest Du eine gute Stadt sein und den Einkehrenden zu
Trinken geben). Nachdem sie dann einige angemessene Wunder vollbracht hatte, hinterließ sie den Auftrag, in ihrem Andenken eine Kapelle zu errichten. Dies ist das
Sanktuarium “Da Peregrina“, das in dieser Gegend und noch viel mehr auf dem amerikanischen Kontinent verehrt wird. Eine Rokoko-Laune mit
einem Grundriss ähnlich einer Jakobsmuschel, die an den Toren Wache steht, an denen die Jungfrau anhielt.
Und man sagt, es sei gewiss,
dass dem Pilger, der hier betet und die Schale einer Jakobsmuschel aus der Mündung bei sich trägt, ein Wunsch erfüllt wird, wenn er diesen benötigt und
er dessen würdig ist. Wenn der Fremde nicht bereits vom Glaubensverlust gequält wird, so befrage er die Menschen dieser Stadt.
Sie werden ihm mehr als ein Wunder erzählen, oder, vielleicht, eine Legende: In den nicht allzu weit zurückliegenden
Zeiten der Mauren gab es einen jungen gutaussehenden Ungläubigen, der in unheilbarer Liebe zu einer schönen und blonden jungen Christin entbrannte.
Man sagt, dass andere Gläubige wie sie, zuvor tolerant mit dem sarazenischen Bruder, der ruchlosen Sünde der Eifersucht und der Wut verfielen, bis sie
ihn schließlich gefangen nahmen und umbrachten. Sie verwandelten ihn in einen Granitblock; man benutzte ihn als Stütze der Predigerkanzel der
entzückenden kleinen Barockkirche von Mourente. Und hier steht der verliebte versteinerte Maure immer noch, darauf wartend, dass irgendein barmherziger
Fremder ihn mit seinen Gebeten erlöst.
Die gräflichen Herren dieses Sitzes und ihre Nachbarn erlebten weniger angenehme Überraschungen, als im verrücken Verlauf des 16. Jahrhunderts der
Pirat Drake an die Mündung kam, mehrmals unsägliche Gewalttaten beging, obwohl es bis jetzt nicht bestätigt werden konnte, dass er es war, der die
Stadtmauern in Schutt und Asche legte.
Wohl aber zerstörte er das Kloster Nuestra Señora de Gracia auf der Insel Tambo, dieselbe, die übrigens Góngora
in seinen unsterblichen “Soledades“ besang. Trotzdem gab es nicht genügend Piraten, um diese prosperierende Gemeinschaft zu vernichten. Neben
den edlen Rittern und erlauchten Klerikern gab es in der Stadt auch eine sehr reiche Judengemeinschaft, von der nur noch das Viertel stehen
geblieben ist. Pontevedra kam sogar soweit, seine eigenen Münzen zu prägen.
Aber der höchste Ruhm und der größte Reichtum wurde
mit den Händen und der Beharrlichkeit der Bruderschaft “Cofradía de los Mareantes del Corpo Santo“ angehäuft, die damals die Reeder und Seeleute der
gesamten niederen Mündung eindeckte. Sie kontrollierte den Handel mit Italien, Frankreich und Portugal. Sie verkaufte Fisch und
Konserven, berühmte Orangen und Zitronen, Spitzen, Linnen und Weine, die für die damalige Zeit exzellent waren. Nicht ganz am Ende, aber bereits diesem sehr nahe, sollte die Geschichte dieser
Mündung vorläufig und plötzlich unterbrochen werden:
Es kamen immer mehr englische und französische Invasoren, die aber zum Schluss besiegt wurden. Von
diesen Monden, diesen Sonnen und diesen Salzen kosteten auch die gelehrten Mönche, vorbildliche und universelle Lehrer -Feijoo und Sarmiento-; es kam die
Eisenbahn, um mit unbändigen, wilden Funken sämtliche Republiken zu revolutionieren. Ein anderes Pontevedra wurde geboren, bescheidener, friedfertig
und auf die Zukunft vorbereitet. Es kam Cela -der beste Nobelpreisträger aller Zeiten, ganz Galliens und Galiciens-, und er sagte es und schrieb es: „...
Pontevedra ist ein Weiler, der Krabben und Herzmuscheln züchtet und vor Literatur strotzt...“
Visionen und Erscheinungen
1. Kapelle de la Virgen Peregrina. Barock mit dem Grundriss einer Jakobsmuschel und neoklassizistischen Altären aus dem 18. Jahrhundert.
2. Kirche Iglesia de Santa Clara. 14. Jahrhundert. Polygonale Apsis und reiche Barockaltäre.
3. Kirche Iglesia de San Francisco. Nationalmonument. Enthält
4. Überreste aus dem 13. Jahrhundert, aber die Bausubstanz stammt aus dem 14. Jahrhundert.
5. Ruinen von Santo Domingo. Nationalmonument. Ausgehendes 13. Jahrhundert.
6. Kirche Iglesia de San Bartolomé. Barock, aus dem 17. Jahrhundert.
7. Basilika Santa María. Nationalmonument. 16. Jahrhundert. Platereske Fassade.(Dorotheenhaus), in dem die Schwester Lucía beherbergt war, die Seherin der Fátima.
8. Provinzmuseum. Edificio García Flores.
Herrensitz der Mariscos Und andere Kleinode
Auch das hat Cela gesagt -Pate, Vater, Enkel und Nachbar sämtlicher Sandkörner dieser und anderer Mündungen für alle Fälle:
“...Im Hause des Barons schläft, isst und trinkt man in Ruhe, der Ort ist ruhig und zivilisiert und verschafft einem die Vergnügen des
Fleisches und des Geistes, mit freigiebigem Großmut...“
Der Nobelpreisträger fand Gefallen daran, noch weiter zu präzisieren -ein ganz und gar eitler Nobelpreisträger-:
“...Wir, die wir in diesem Haus des Barons gewohnt haben, uns hat dieser Friede in der Seele wohlgetan, den unser Herrgott nur den Pilgern
im Gnadenzustand, den Vagabunden mit Flügeln an den Füßen und den Liebhabern der unmöglichen Liebschaften gewährt...“
Das Wort Celas; Wort dieses weisen Druiden, Essers und Beschützers. Aber, auch wenn es ausgesprochen und geweiht wurde, sieht der Reisende vielleicht das, was nun als
vergeblicher und einfacher Versuch der Mahnung folgt, nicht als Beleidigung an: Der Fremde - obwohl hier Herkunft nichts bedeutet- sollte wissen oder nicht
vergessen, dass er, welchen Tisch auch immer er sich ausgesucht haben mag, mitten im Vergnügen sitzt. Und dies bezieht sich nicht nur plump auf den Magen, womit es ein Ungläubiger verwechseln
könnte; und es betrifft auch nicht nur den Gaumen. “Die Sache reicht weiter, und das nach Möglichkeit täglich. Sie wird nicht langweilig
und beeindruckt auch nicht wie manche anderen...“
Nicht umsonst erfreute diese Mündung Thyrer und Trojaner; Heilige und Piraten. Naschhafte Kleriker und Nonnen mit bunten Kutten.
Künstler und Doktoren, hervorragende Kenner des Geheimnisses dieser bescheidenen aber aufrichtigen Meigas (galicischen Hexen) in
Töpfen, Kesseln und Pfannen...
Der genügsame Reisende hat es hier einfach. Es reicht aus und ist genug, sich irgendwo hinzusetzen und darauf zu warten, dass einem
irgendein Gericht vorgesetzt wird. Er wird immer angenehm überrascht sein. Wenn er eine eigentlich nicht notwendige Orientierung
bevorzugt, soll er Pulpo (Krake) im Feria-Stil bestellen, Vieiras (Jakobsmuscheln), Cigalas (Kronenhummer); Caldeiradas (Fischtöpfe)
der Mündung: mit Stachelrochen, Steinbutt... egal auf welche Art, immer unvergesslich. Wundersame Teigpasteten mit Xoubas (kleinen
Sardinen)...
Oder seine bevorzugten Fleischsorten: Irgendein Teil von irgendeinem dieser blonden Kälber; Braten vom Milchlamm, Rebhuhn, Hase... Sollte der
Tischgenosse zu denjenigen gehören, die eine Mahlzeit mit besonders einprägsamem Geschmack suchen, sollte er einmal eine Marea Negra (Ölpest)
aus Paprika aus Sanxenxo bestellen, eine Platte mit Jakobsmuscheln wie in Vigo; geriebenen Spargel in Kaviar aus “Ourizo“. Rochen mit Kammmuscheln, wie er in
Tuí gerne gegessen wird...
Käse "de Tetilla", um vorangegangene Genüsse nicht auszulöschen. Weine aus Albariño zur Segnung des Tisches.
Und wenn dem Reisenden noch ein wenig Wagemut übrig geblieben ist, Milchreis, wie er an der Mündung zubereitet wird. Pfannkuchen,
Kastanieneis, Filloas (dünne cremegefüllte Crêpes) nach der Art von Cambados...
Wege des Windes und Seemannskünste
Wenn der Reisende zu einem Pilger werden möchte, hat er hier exzellente Alternativen. Der eigene Geruchssinn wird sein
bester Führer sein, und auch wenn er blind vor Vorsicht ist, wird er den besten Rat in ebendiesem Parador erhalten. Es wäre gut, diesen
überfüllten Teil der Mündungen mit künstlerischen und kulturellkulinarischen Visionen zu durchstreifen und die Zwischenstopps von
Parador zu Parador zu planen. Hier liegen sie alle strategisch beieinander: Auf jeden Fall Cambados, Baiona. Die folgenden sind
nur einige der vielen Punkte von Interesse:
Kloster Monasterio de Poio. Gleich hier um die Ecke. Nach der Rodung mit Hilfe des Glaubens und der starken Arme der
Benediktinermönche errichtete man hier ein Kloster im Stil einer Burg, eines Palastes, Herrenhauses oder einer Festung. Barock, klassisch, streng und aus der Renaissance.
Kloster Monasterio de Lérez. Aus Steinen und Seelandschaften des 16. Jahrhunderts. Barock. Nationalmonument. Schule und Lehrstuhl
bekannter Mönche: Feijoo und Sarmiento und viele andere.
Combarro. Beinahe ein Museum aus Getreidespeichern und Villen, angefüllt mit ländlicher und seefahrerischer Nostalgie. Dichter und
volkstümlicher Barock. Steile Dächer und schöne Balkonreihen. Kreuzgänge und Getreidespeicher haufenweise.
Portonovo. In glücklicher Abgeschiedenheit vom wilden Getümmel in Sanxenxo. Hier gibt es immer noch Fischer und ihre Häuser. Exzellente
Strände und eine sehr einnehmende Gastronomie. Die Caldeirada de Raia (Rocheneintopf) ist die Königin dieser Tische.
Cambados. Hauptstadt des Albariño. Nationalmonument mit Herrenhäusern und Spaziergängen, beschrieben von der
Gräfin Pardo Bazán. Einmalige Bauwerke aus dem 16. und 17. Jahrhundert, wenn man will, sogar aus noch früherer Zeit. Harmonie zwischen Menschen, Stränden und hügeligem Grün.
O Grove. War früher einmal eine Insel. Stadt der Zauberei und Legenden von ruchlosen Klerikern. Invasion von
Meeresfrüchten und beharrlichen Touristen.
A Toxa. Genau gegenüber. Ein universelles Inselchen und Badeort der “Belle Époque“, an die Gegenwart angepasst. Ein erlesenes Paradies
mit wundersamen Schlammbädern. Vilagarcía de Arousa. Die stolzeste und sommerlichste Stadt der Mündung.
Zinnenbekränzter Konvent von Vista Alegre mit Wappen und Quadern aus dem 16. Jahrhundert. Ein Ort, an dem die Bischöfe eher reich denn fromm
waren. Brunnen, Herrenhäuser, Villen und Kreuzgänge.
Vilanova de Arousa. Stammsitz von Valle Inclán und anderen bemerkenswerten Schriftstellern. Pazo de Bayón, Tapadelo und Torre de Caleiro.
Krake und ausnehmend gute Sardinen von der eigenen Insel. Landschaft und Strände, luxuriös und postkartenreif.
A Lanzada. Romanische Einsiedelei aus dem 12. Jahrhundert. Alte Festung und keltisches Lager. Rühmt sich, der Strand
Galiciens zu sein.
Vigo. Unvermeidlicher Treffpunkt mit Einkaufsmöglichkeiten und handwerklicher Küche. Legionärslager an der Via des Antoninus. Vom Piraten
Drake eingenommene Stadt. Lebhafter Hafen. Hochgelegene Altstadt mit bezauberndem, geschäftigem Treiben.
Santiago. Anfang, Mitte und Ende ganz Galiciens. Sanktuarium der Vergangenheit und der Zukunft. Kulinarische Goldschmiedearbeit mit
Granitintarsien
Die Bilder, Grafiken und Texte in dieser Parador- / Ortsbeschreibung stammen von unten
genannten Autoren, bei denen wir uns recht herzlich bedanken möchten.
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Bildmaterial:
PARADORES DE TURISMO DE ESPAÑA, S.A.
Videomaterial:
PARADORES DE TURISMO DE ESPAÑA, S.A.
Texte:
Miguel Garcia Sanchez
Zeichnungen:
Fernando Aznar