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Soria und sein Parador



 

Soria: An den Ufern der Poeten


Der Eingang des Paradors Soria

Frühling in Soria, bescheidener
Frühling, wie der Traum eines Gesegneten,
eines armen Wanderers, der vor Müdigkeit
in der unendlichen Hochebene eingeschlafen ist!
Antonio Machado

Die ersten Bewohner dieser Region waren keine Menschen - diese sollten erst hunderttausende Jahre später die Berghänge besiedeln und mit Steinen und Knüppeln bewaffnet, mittelgroße Vierbeiner belauern. Die ersten Herren über Soria waren Dinosaurier. Ihr lang andauerndes Reich erstreckte sich viele Mio. Jahre von der heutigen Provinzhauptstadt bis zu den höher gelegenen Regionen, den Tierras Altas.

Nachdem im Pleistozän die Riesenreptilien ausgestorben waren, hinterließ der Homo erectus Spuren seines altsteinzeitlichen Schaffens auf der ganzen iberischen Halbinsel. Am Ende der Bronzezeit weist die Bevölkerung von Soria bereits erste individuelle Merkmale auf: Schafzucht, eine frühe landwirtschaftliche Nutzung des Geländes und die Besiedelung der fruchtbaren Flussauen. Das Flusswasser strömt von alters her von den Gipfeln der Berge, Felsen, Gebirge, Schluchten und Gletscherzungen in die Betten der Flüsse Ucero, Jalón, Revinuesa, Tera, Lobo und in den viel besungenen Duero.

Bereits weit um die Mitte der Eisenzeit unterschied sich diese Provinz nicht sehr stark von der, die wir heute kennen. Sie war voller Gegensätze: eisig im Norden zwischen dem Moncayo und dem Urbión, grün und üppig bewachsen im Westen, von Schluchten durchzogen im Osten, in den die Viehherden zum Grasen trieben, und voller Hochebenen im Süden. Die zentral gelegene Ebene war die Kornkammer der Region. Kaum drei Jahrhunderte vor unserer Zeit entstehen in Uxama, Segontia, Tiermes und Numancia die ersten Siedlungen, die schnell zu fortschrittlichen Städten anwachsen sollten.


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Parador de Soria ****
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