Pousada de Ourem
Conde de Ourem
Portugal ~ Lissabon ~ Ourem

Nur wenige Kilometer von Fátima entfernt liegt auf einem isolierten Hügel das von Festungsmauern umgebene mittelalterliche Städtchen Ourém. In einem Ensemble aus mehreren altehrwürdigen Gebäuden, die noch heute zu einer Reise in die Vergangenheit einladen, wurde hier die Pousada eingerichtet. Vom Belvedere aus haben Sie einen phantastischen Ausblick über das Tal des Flüsschens Seiça bis hin zur Basilika von Fátima.
Die Geschichte der Pousada Conde de Ourém
Diese Pousada ist das Ergebnis der Angliederung von alten Herrenhäusern an die barmherzige Einrichtung eines Hospitals aus dem 15. Jahrhundert. Da die Gemäuer mit ihren Bögen demnach schon ein respektables Alter aufweisen, musste auch das vorwiegend aus Holz gezimmerte Mobiliar so ausgewählt werden, dass es dem Stil der Anlage entspricht.
Zu den Vorzügen der Pousada Conde de Ourém zählt sicherlich ihre strategisch günstige Lage im Zentrum Portugals, nur eine Stunde von Lissabon und zwei von Porto entfernt. Überdies erfreut sie sich mit dem alten Kern des Städtchens Ourém eines durchaus reizvollen Rahmens.
Ourém
Die Geschichte von Ourém wird praktisch von dem Zeitpunkt an greifbar, da auch die portugiesische Nation Gestalt annahm. Ursprünglich “Abdegas” genannt, ging der Flecken, an dem bald eine Burg errichtet werden sollte, zu einem nicht mehr genau zu bestimmenden Zeitpunkt dazu über, sich Ourém zu nennen. Dieser Ortsname taucht zum ersten Mal in einer Schenkungsurkunde aus dem 12. Jh. auf, die besagt, dass den Templern die Burg von Ceras mit allem dazugehörigen Gebiet vermacht wird, innerhalb von dessen Grenzen auch ein Ort aufgeführt ist, der als “Portum Ourens” bezeichnet wird. Mündliche Überlieferungen wiederum bestehen darauf, dass sich der Namenswechsel auf die Legende um die Maurin Oureana beziehe, die ihrerseits mit den Invasionen der Araber im 9. Jh. zusammenhängt.
Ourém ging in christliches Gebiet über, als es dem ersten portugiesischen König Dom Afonso Henriques im Jahr 1136 gelungen war, den Ort den Mauren zu entreißen. Er schenkte die Besitzung seiner Tochter, der Königin Dona Teresa, die Ourém im Jahr 1180 erstmals mit Stadtrechten ausstattete, womit eine der ersten portugiesischen Gemeinden aus der Taufe gehoben war (später kam man überein, dass die besagte Verleihung der Stadtrechte am 20. Juni stattgefunden habe, weswegen dieses Datum in der Gemeinde als Feiertag begangen wird). Weitere Stadtrechte wurden Ourém 1515 durch König Dom Manuel und 1695 durch den Regenten Dom Pedro verliehen.
König Dom Pedro I. erhob Ourém in den Rang einer Grafschaft und schenkte somit João Afonso Tello de Menezes den Titel eines Grafen. Der dritte Graf sollte kein geringerer als der berühmte Feldherr Dom Nuno Álvares Pereira sein, ansonsten aber sollte die Geschichte des Grafengeschlechts mit Dom Afonso, dem vierten Grafen von Ourém, ihren Höhepunkt erreichen. Diese illustre Gestalt des 15. Jh., ein Enkel von Nuno Álvares und König Dom João I., brachte den Hof nach Ourém und hinterließ auch sonst bedeutende Spuren im historischen Ortskern.
Hier erhebt sich die Burg von Ourém, deren Gründungsdatum zwar im Dunklen liegt, die aber mit Sicherheit schon sehr alt ist, war doch schon im Jahr 1178 von einem Kastell auf dreieckigem Grundriss die Rede. Diese auf einer Bergspitze errichtete Zitadelle, die heute den Rang eines Nationalmonuments genießt, thront gebieterisch über dem Umland und bildet den Mittelpunkt des befestigten Städtchens, zu dessen weiteren Attraktionen neben malerischen Gassen und weiß getünchten Häusern ein Schloss, eine Kollegiatskirche mit Krypta, ein gotischer Brunnen und schließlich der Pranger zählen.
Das Erdbeben von 1755 wirkte sich verheerend auf den Festungsort aus und legte ihn fast vollständig in Schutt und Asche. Auch die Soldaten Napoleons hinterließen mancherlei Zerstörung, doch mit ihrer großen Hingabe und Tatkraft verstanden es die Bewohner von Ourém, dem Ort ein verjüngtes Aussehen zurückzugeben.
Im 19. Jahrhundert wurde der Sitz des Gemeindebezirks in den am Fuß des Hügels gelegenen neueren Ortsteil verlegt, der zusammen mit dem alten Ourém im Jahr 1991 den Titel einer Stadt erhielt. Beide Ortsteile stellen heute gemeinsam das “Herz des Gemeindebezirks” dar. Auch Fátima sollte 1997 – nicht zuletzt dank der großen Marienverehrung – in den Rang einer Stadt erhoben werden.
Allgemein:
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Ausstattung:
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Zimmer:
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** = In den meisten Pousadas steht 1 deutschsprachiger Fernsehkanal zur Verfügung.
Regionaltypische Gerichte:
- Rote Bohnensuppe mit Kohl und Schweinefleisch aus der Keule
- Gegrillte Reisblutwurst mit Brokkoli und Apfel
- Bacalhaustreifen mit Erbsen, Maisbrotkrokant und Poleiminze*
- Gebratenes Zicklein vom Knochen gelöst mit gehackten Rübensprossen
- Apfelpudding mit Zimt und Rosmarin- und Eukalyptushonig*
* 1. Preis für die Regionalküche
Saal mit natürlichem Licht, unter anderem ausgestattet mit Internetzugang und Klimaanlage.
Verfügbare audiovisuelle Hilfsmittel:
- Bildschirm,
- Datashow,
- Fernseher und Video,
- Flipchart und Mikrofonanlage.
Aktivitäten in der Pousada de Ourem:
- Schwimmbad
- Brettspiele
Aktivitäten in der Umgebung von Ourem:
- Wanderungen
- Fahrradtouren im Gelände Höhlenforschung
Sehenswürdigkeiten im Ort:
- Mittelalterliche Burg
- Kirche des Kollegiums von N. Sra. da Misericórdia (15. Jh.)
- Gotischer Brunnen
- Schandpfahl aus dem Barock
Sehenswürdigkeiten in der Umgebung:
- Wallfahrtskirche in Fátima
- Kloster von Batalha
- Stausee Castelo de Bode
Feste und Jahrmärkte:
- Prozession des Senhor dos Passos
- Stadtfest
- Festas de Nossa Senhora da Piedade
| Ort | Entfernung |
| Flughafen Lissabon | 141 km |
Welche Pousada ist maximal 250 Km von der Pousada de Ourem entfernt? |
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| Übernachtungspreise Hotel Pousada de Ourem | ||||||||
| alle Preise in Euro pro Person u. Nacht | 08.04.12 31.07.12 | 01.08.12 15.09.12 | 16.09.12 31.10.12 | |||||
| Doppelzimmer/Frühstück | 60,00 | 70,00 | 60,00 | |||||
| Preis pro Samstag | 60,00 | 70,00 | 60,00 | |||||
| Einzelzimmer/Frühstück | 110,00 | 130,00 | 110,00 | |||||
| Preis pro Samstag | 110,00 | 130,00 | 110,00 | |||||
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