Pousada de Palmela
Castelo Palmela
Portugal ~ Lissabon ~ Palmela

Zu den besonderen Schmuckstücken dieser Pousada, die innerhalb der mächtigen Burg von Palmela errichtet wurde, zählen die schönen Kreuzgänge eines ehemaligen Klosters. Da sie auf der Spitze eines beeindruckenden Hügels thront, erfreut man sich in einigen der Zimmer eines überwältigenden Ausblicks, der von vielen als der großartigste in ganz Portugal gepriesen wird. Dank ihrer Lage inmitten einer für ihre herausragenden Weine und ihre vorzügliche Gastronomie gerühmten Region empfiehlt sich die Pousada von Palmela als ideale Anlaufstelle, wenn man die Lisboa und Vale do Tejo und den herrlichen Naturschutzpark der Serra da Arrábida kennen lernen will.
Geschichte der Pousada Castelo de Palmela
Wie man es dreht und wendet, die Festung von Palmela weist keine architektonischen Glanzleistungen auf, noch verbinden sich mit ihr Erzählungen über bezaubernde Prinzessinnen aus dem Morgenland. Aus ihrer Geschichte sind relativ wenige Fakten zu berichten, mag sie es dem portugiesischen Nationaldichter Camões auch wert gewesen sein, in seinem Hauptwerk "Os Lusíadas" ihrer zu gedenken, indem er an die Heldentat des ersten portugiesischen Königs D. Afonso Henriques erinnert, der mit einer Truppe von lediglich sechzig Mann trotz ungleicher Kräfteverhältnisse die Burg eroberte.
Einer der großen Pioniere des portugiesischen Vordringens in Afrika, Admiral Brito Capelo nämlich, erblickte im Inneren der Burgmauern das Licht der Welt. Auch manch andere große Gestalt aus der Geschichte Portugals, darunter Nuno Álvares Pereira und König Dom João II., haben sich hier aufgehalten. Der bedeutende Humanist Diogo de Gouveia wiederum fand hier zumindest seine Grabstätte, und auch die Gebeine anderer Berühmtheiten, ob sie nun mit Schwert und Schild oder aber mit Tinte und Federkiel zu Ehren gelangten, liegen in den beiden Kirchen auf der Burg begraben. Über all ihnen erstrahlt jedoch die große Figur des Gründers der portugiesischen Nation, eben König Dom Afonso Henriques.
Die Burg von Palmela verdient also durchaus einige Beachtung, umso mehr, als sie eines der schönsten Panoramen bietet, das man sich überhaupt nur vorstellen kann. Man kann hier wahrlich Stunden damit zubringen, seine Augen und seinen Geist an solch unbeschreiblicher Schönheit zu weiden...
Die nach der Auflösung der Ordensgemeinschaften im Jahr 1834 dem Verfall preisgegebene Anlage wurde per Dekret vom 16. Juni 1910 zum Nationalmonument erklärt und wird heute unter Aufsicht der portugiesischen Denkmalschutzbehörde restauriert.
Im Gebäude eines 500 Jahre alten Klosters nämlich, das auf einer der letzten Erhebungen des Arrábida-Gebirges thront, ist heute die Pousada de Palmela (Pousada de Santiago) untergebracht. War die Burg im Jahr 1940 zunächst teilweise restauriert worden, so erfolgte 1979 die Eröffnung der Pousada, nachdem man das Kloster im Hinblick auf seine neue Bestimmung sorgsam umgestaltet hatte.
Bei aller nüchternen Würde, die das Bauwerk nach wie vor ausstrahlt, atmet man in den Gemäuern noch viel von jenem Geist ein, der aus dem 17. Jahrhundert herüberweht. Durch die Arkaden des Kreuzgangs gelangt man in die ehemaligen Korridore des Klosters, die einst als Durchgang dienten und jetzt als Salons mit allem erdenklichen Komfort zum Verweilen einladen. Die von schönen Gewölben überspannten Treppen führen zunächst an den Waschräumen vorbei, bevor man schließlich das Refektorium erreicht, wie dies auch schon in früheren Zeiten der Fall war.
Wie auch andernorts üblich, schreibt man der Burg und dem Kloster phantastische Ursprünge zu. Fünf léguas südöstlich von Lisboa und zwei vom Städtchen Moita entfernt, so heißt es, befinde sich die nahe gelegene Burg von Palmela.
Die innerhalb der Burgmauern neben dem Bergfried gelegene Kirche Santa Maria ist schon sehr alt und stellt seit langem nur noch eine Ruine dar. Wann sie in diesen Zustand geriet, ist nicht genau bekannt, man weiß jedoch, dass sie im Jahr 1534 mit Hilfe von Almosen aus der Hand des Priors und anderer frommer Persönlichkeiten “neu errichtet” wurde. Das beim Erdbeben von 1755 erheblich beschädigte Gebäude weist noch Spuren des Renaissancebauwerks auf.
Ansonsten aber befindet sich die Burgkirche Santa Maria do Castelo, wie bereits erwähnt, in einem derartigen Zustand des Verfalls, dass es sehr schwierig ist, ihre ursprüngliche Gestalt zu rekonstruieren, wenngleich einige ältere Beschreibungen überliefert sind. Tatsächlich aber ist nur wenig aus der Zeit ihrer Ersterbauung übrig geblieben, ganz zu schweigen von den Erweiterungen und Veränderungen, die ohne Zweifel im Verlauf des 16. und 17. Jahrhunderts vorgenommen wurden.
Palmela
Die Gründung des Städtchens Palmela soll auf das Jahr 310 v. Chr. zurückgehen, doch dürfte die Siedlung sogar noch älteren Ursprungs sein. Der Name Palmela geht wohl auf eine Verkleinerungsform des lateinischen Worts palma zurück, das sowohl Palmwedel als auch Sieg bedeuten kann. Palma diente darüber hinaus als weiblicher Vorname, dessen männlicher Form Palme der Ort letztlich seinen Namen verdankt.
Bis zur Eroberung von Lissabon durch Afonso Henriques, den ersten portugiesischen König, weiß man allerdings nur wenig bis gar nichts über Palmela, abgesehen davon, dass es damals ohne jeden Widerstand von den Mauren aufgegeben wurde und in den Besitz der christlichen Angreifer überging.
Nachdem die Burg von Palmela zwischenzeitlich wieder verloren gegangen war, wurde sie 1165 erneut zurückerobert und der Wiederaufbau des Ortes angeordnet. Fest steht, dass Portugals erster König den Mauren von Lissabon, Almada, Alcácer und Palmela bereits im März 1170 einen Schutzbrief und Privilegien gewährte. Diese wurden 1186 durch Königin Dona Dulce und 1217 durch König Dom Afonso II. bestätigt, was beweist, dass viele der Besiegten an ihrer alten Stätte geblieben sind.
Auch war es noch König Dom Afonso Henriques, der gemeinsam mit seinem Sohn Dom Sancho im März 1185 – im Julianischen Kalender schrieb man das Jahr 1223 – den Ort Palmela mit Stadtrechten ausstattete.
Die an privilegierter Stelle errichtete, über endlose Horizonte gebietende Burg von Palmela nahm immer eine Schlüsselrolle in dem Gebiet ein, das sich zwischen den Flussniederungen von Sado und Tejo erstreckt. Als südliche Spitze jenes Dreiecks, welches das Verteidigungssystem von Lissabon bildete, geht sie zumindest auf die Zeit der arabischen Herrschaft zurück. Sie dürfte aber sogar noch sehr viel älter und vielleicht römischen, wenn nicht gar vorrömischen Ursprungs sein.
Die von den Königen Dom Afonso Henriques, Dom Sancho I. und Dom Afonso II. erneuerte und von Dom João I. erweiterte Anlage war noch im 17. Jahrhundert, unter König Dom Pedro II., Gegenstand erheblicher baulicher Veränderungen. Der Besitz dieser mächtigen Burg war aufgrund ihrer strategischen Lage von großer militärischer Bedeutung, diente sie doch gleichermaßen als Wachtturm und als vorgeschobene Zitadelle.
Nichtsdestotrotz sollte die Burg später einen eher verwahrlosten Eindruck machen, wo sie nicht gar schon zur Ruine verkommen war.
Doch bleiben wir erst noch bei den alten Zeiten! Die Zisterne des Bergfrieds erinnert nämlich noch heute daran, dass hier einer jener Verschwörer seine letzten Tage zugebracht hat, die in eines der großen Dramen unserer Geschichte verwickelt waren: das Mordkomplott des Grafen von Viseu gegen den König Dom João II. Es geschah an einem Freitag, am 22. August des Jahres 1484. Der König kam nach Setúbal, und da ihn der Graf nicht dort, sondern eher in Palmela erwartet hatte, wo er mit seiner Mutter residierte, flog der ruchlose Plan auf. Am nächsten Tag ließ der König ihn zu sich rufen, um ihn höchstselbst zu richten, während er die anderen Beteiligten dem Arm der weltlichen Justiz überantwortete.
Ansonsten verbinden sich mit der Burg in den folgenden Jahrhunderten keine weiteren militärischen Heldentaten. Weder in den Restaurationskriegen noch später hat sie eine bedeutende Rolle gespielt, vielmehr scheint sie über lange Zeit gar nicht besetzt gewesen zu sein. Trotz dieses Umstands hat man sie im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts mit einem neuen Mauerring versehen.
Der Ort Palmela selbst diente weder als Militärlager, noch hatte er eine Stadtmauer. Er besaß aber immerhin eine Burg dort oben auf der Bergkuppe, die ihrerseits mit einem hohen Wehrturm, Befestigungsanlagen, Geschützständen, dem Haus des Burgherrn und Kasernen für die Soldaten versehen war, die im Kriegsfall dort Stellung bezogen. Auch gab es einen Exerzierplatz, zu dem man durch ein Tor gelangte, das des Nachts gewöhnlich verriegelt wurde.
Der Bergfried, aus behauenem Stein errichtet, ruht auf fünfeckigem Grundriss. Oben ist er von Zinnen bekrönt, zu denen man über eine steinerne Treppe gelangte, die in einem großen Haus innerhalb des selbigen Turms mit einem in vier Flügel unterteilten Fenster ihren Anfang nahm. Über eine andere steinerne Treppe konnte man von dort aus zu einer Zisterne hinabsteigen, die sich ebenfalls im Inneren des Turms befand, dessen Fundament laut Überlieferung auf die Römer zurückgehen soll.
Es handelt sich hierbei vielleicht um eines der vollendetsten Werke im Bereich der Festungsarchitektur, die das Land zu bieten hat. In jedem Fall aber ist der Rundblick überwältigend, den man von dort oben aus genießt.
Allgemein:
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Ausstattung:
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Zimmer:
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** = In den meisten Pousadas steht 1 deutschsprachiger Fernsehkanal zur Verfügung.
Regionaltypische Gerichte:
- Gefüllter Taschenkrebs
- Seezunge in Schwarzbiersauce
- Hühnchen im Steintopf nach Art von Palmela
- Eierküchlein aus Azeitão
Restaurant-Informationen:
- Anzahl der Sitzplätze im Restaurant: 100
- Öffnungszeiten des Restaurants: 13.00 - 15.00 Uhr und 19.30 - 22.30 Uhr
- Durchschnittspreis pro Mahlzeit: 30€ (ohne Getränke)
Saal mit natürlichem Licht, unter anderem ausgestattet mit Klimaanlage und Internetzugang mit und ohne Kabel (wireless).
Vorhandene audiovisuelle Hilfsmittel:
- Fernseher
- Video
- Datashow
- Overheadprojektor
- Flipchart
- Bildschirm
Die Pousada stellt einen kostenlosen Parkplatz, sowie Wirtschaftsfachblätter (Tages- und Wochenzeitungen) in den Zimmern.
Aktivitäten in der Pousada de Palmela:
- Brettspiele
Aktivitäten in der Umgebung von Palmela:
- Flüge im Ultraleichtflugzeug
- Kanusport
- Golf
- Paintball
- Jeeptouren
- Ballonfahrten
- Bootsfahrten
- Fahrradtouren
- Reiten
- Tauchen
- Wanderungen
- Beobachtung von Delphinen im Sado
- Rundfahrten mit Quads
- Karting
Sehenswürdigkeiten im Ort:
- Serra do Louro
- Prähistorische Grotten bei Quinta do Anjo
- Palácio da Bacalhoa
- Vila Nogueira de Azeitão
Sehenswürdigkeiten in der Umgebung:
- Setúbal
- Tróia – Römische Ruinen
- Strände
- Naturpark Serra da Arrábida
Feste und Jahrmärkte:
- Fest zur Weinlese
| Ort | Entfernung |
| Flughafen Lissabon | 41 km |
Welche Pousada ist maximal 250 Km von der Pousada de Palmela entfernt? |
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| Übernachtungspreise Hotel Pousada de Palmela | ||||||||
| alle Preise in Euro pro Person u. Nacht | 08.04.12 31.07.12 | 01.08.12 15.09.12 | 16.09.12 31.10.12 | |||||
| Doppelzimmer/Frühstück | 73,00 | 73,00 | 73,00 | |||||
| Preis pro Samstag | 88,00 | 73,00 | 88,00 | |||||
| Einzelzimmer/Frühstück | 135,00 | 135,00 | 135,00 | |||||
| Preis pro Samstag | 165,00 | 135,00 | 165,00 | |||||
Königliche Zimmer
Königs- und Königinnen Zimmer für eine unvergessliche Nacht
Das Castelo de Palmela befindet sich 240m oberhalb des Meeresspiegels und bietet somit eine der privilegiertesten Aussichten Portugals. Die Suite 103 ist die Grösste der Pousada und verfgt ber fantastische Betten, die jeweils fast zwei Meter breit sind. Die Pousada bietet Ihnen einen VIP Service und beschenkt Sie mit einer Flasche Champagner.
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Das Angebot umfasst:
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ab 190,- € pro Zimmer & Nacht |
Arabische Nacht
Das Zimmer ist speziell eingerichtet und mit Möbeln eines Filmsets würdig vorbereitet. Kein Detail wurde übersehen und die Atmosphäre ist sehr gemütlich und romantisch (mit Baldachin Saris, marokkanische Laternen mit Kerzen, Tisch mit marokkanischen Teekanne, getrockneten Früchten, Süigkeiten und Gewürze, eine Flasche Champagner, Musik und das Bad mit Kerzen geschmückt).
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Das Angebot umfasst:
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ab 220,- € pro Zimmer & Nacht |
Flitterwochen & Hochzeitsnacht
Einzigartige und unvergessliche Momente ... Hochzeitsnacht oder Hochzeitsreise in einem Schloss, einem Kloster, einem Palast oder Burg.
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Das Angebot umfasst:
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ab 180,- € pro Zimmer & Nacht |
Golden Age ( 55plus )
Wenn Sie 55 Jahre oder älter sind, geniessen Sie Ihre Freizeit, indem Sie Portugal durch seine Pousadas kennenlernen.
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Das Angebot umfasst:
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55plus Angebot Bitte hier klicken |
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