Pousada de Vila Pouca da Beira
Convento do Desagravo
Portugal ~ Zentrum ~ Vila Pouca de Beira

Die Geschichte besagt, dass der Klosterbau des Convento do Desagravo auf ein Gelübde des Bischofs D. Francisco de Lemos de Faria Pereira zurückgeht, der die Anlage im letzten Viertel des 18. Jh. errichten ließ. Und noch heute spürt man in der Pousada den Atem der Geschichte, wenngleich sie mit allem modernen Komfort ausgestattet ist. Dank ihrer bevorzugten Lage in der Nähe der Gebirgszüge von Serra da Estrela und Serra do Açor verströmt sie zudem eine ruhevolle und geradezu romantische Atmosphäre.
Pousada Convento do Desagravo
Das Convento do Desagravo weist die grundlegenden architektonischen Merkmale eines Gebäudes aus dem 18. Jahrhundert auf.
Es verfügt über einen Kreuzgang mit vier einfachen Bögen, an dessen Nordseite sich die Kirche erhebt. Die obere Galerie ist ungedeckt, wenngleich dort aus der Zeit, da das Kloster als Hospital diente, noch einige Säulen stehen, die ein Dach tragen. Über einer der Wände erhebt sich der Glockenturm mit zwei Schallfenstern von ungleicher Höhe. Eine der Glocken stammt aus dem Jahr 1801, die andere aus dem Jahr 1817.
Die Kirche unterteilt sich in den Chor und den für den Gottesdienst bestimmten Raum. Über dem seitlichen, von Pilastern gerahmten Portal öffnet sich ein großes Fenster, das von zwei leer stehenden Nischen flankiert ist. Über dem Giebel ragt ein großes Kreuz empor. Der Klostereingang ist ebenfalls von Pilastern gerahmt, wobei der obere Abschluss durch das Gesims eines Segmentgiebels gebildet wird, wie er für den Stil des späten 18. Jahrhunderts charakteristisch ist. Der Kirchturm erhebt sich neben dem Kopfende der Hauptkapelle.
Die Kirche ist mit Altarbildern aus dem 18. Jahrhundert geschmückt. Aus derselben Zeit stammen auch die Holzskulpturen, die den hl. Franz von Assisi und die hl. Klara sowie den hl. Antonius und die hl. Familie darstellen.
Das zum Kloster gehörende Landgut hat sich sein ursprüngliches Gesicht bewahrt und bietet den Gästen somit zwei völlig verschiedene Erlebniswelten: zum einen die eines Klostergartens mit den dazugehörigen Brunnen, Gärten und Wegen, die zu kontemplativer Beschaulichkeit einladen, zum anderen aber auch die eines landwirtschaftlich genutzten Areals mit Äckern und Weideflächen.
In unmittelbarer Nachbarschaft des Klosters findet man noch eine Reihe weiterer Gebäude, die aus dem Baumaterial der Region (Granit) errichtet sind und gute Beispiele für die ländliche Architektur dieser Gegend darstellen. Unser Bestreben ist, im Rahmen unserer Bemühungen, die Landschaft in der Umgebung des Klosters möglichst zu erhalten und auch diese noch vorhandenen Baulichkeiten zu erneuern.
Zur Geschichte des Klosters
Man schrieb den 19. August 1780, als der Bischof und Graf mit dem langen Namen Conde Dom Francisco de Lemos de Faria Pereira Coutinho die Genehmigung zur Gründung des Convento do Desagravo erteilte, ein Bauvorhaben, für das es zu diesem Zeitpunkt allerdings noch gar keinen genaueren Plan gab. Man entschied sich schließlich für eine Stelle namens São José, wo sich damals eine Kapelle befand, die mitsamt dem umliegenden Gelände dem neuen Klosterbezirk mit seinen Gebäuden weichen sollte.
Bei der Gründung übernahm das Klarissenkloster von Louriçal eine Art Patenschaft, kamen doch von dort zwei Nonnen herbei, um sich im Hospiz niederzulassen, als die Anlage zumindest teilweise schon vollendet war. Um 1780 war wohl mit dem Bau begonnen worden, und rund zwanzig Jahre später, also zur Jahrhundertwende, dürften die Gebäude schließlich bezugsfertig gewesen sein.
Als Stifter des Klosters traten laut königlicher und bischöflicher Gründungsurkunde “der Stadtrat, der Adel und das Volk von Villa Pouca da Beyra” auf, die es mit Land und verschiedenen Gütern ausstatteten. Gründerinnen in kirchenrechtlichem Sinne waren jedoch Schwester Maria Barbara, die erste Äbtissin, und Schwester Maria do Sado. Die wahre Gründerin und eigentliche Seele der Ordensgemeinschaft war indes eine einfache Frau aus dem Volk, die weder lesen noch schreiben konnte: Genoveva Maria do Espírito Santo. Diese unermüdliche Person hatte, als sie am 31. Dezember 1821 verstarb, zeitlebens Almosen gesammelt, und das nicht nur in Portugal, sondern auch am Hofe der nach Brasilien geflohenen Königsfamilie – so weit war sie dieser nämlich nachgereist, um sich aus den Händen von Königin Dona Carlota Joaquina jene Juwelen überreichen zu lassen, die dann in die Monstranz des Klosters eingearbeitet wurden, wie eine Überprüfung derselben beweist.
1942 wurde das Convento do Desagravo vom beschaulichen zweiten Orden der Dominikanerinnen übernommen, die das Gebäude allerdings im Jahr 1952 zugunsten der Provinzregierung wieder räumen sollten. Diese wiederum überließ es der Stiftung Bissaya Barreto, die sich hier im Rahmen eines Ferienheims namens “Ar e Sol” (“Luft und Sonne”) der Betreuung von Kindern widmete.
Zwischen 1975 und 1983 diente das Klostergebäude der Unterbringung wohnungslos gewordener Rückkehrer aus den ehemaligen portugiesischen Kolonien.
Im Juli 2000 begann die Stiftung Bissaya Barreto mit Renovierungsarbeiten, um das Convento do Desagravo in einen Hotelbetrieb umzuwandeln.
Geschichte von Oliveira do Hospital
Die Präsenz eines Megalithmonuments im Kiefernhain "Pinheiro dos Abraços", mag dieser auch bereits im Gemeindebezirk Bobadela liegen, ist hinlänglicher Beweis, dass die Gegend von Oliveira do Hospital schon in frühgeschichtlicher Zeit zwischen 5000 und 2000 v.Chr. besiedelt war.
Im Jahre 1120 wurde der Ort von Königin Dona Teresa den Rittern des Ordens der Hospitaliter geschenkt. Damals handelte es sich dabei lediglich um ein bescheidenes Landgut zwischen Bobadela und Oliveira do Hospital, das später jedoch um weitere Schenkungen ergänzt werden sollte.
Der ursprüngliche Name des Ortes lautete “Ulvária”, womit man ein sumpfiges Land bezeichnete, in dem Grünalgen (port.: “ulvas”) gedeihen. Aus “Ulvária” hat sich wohl später die Form “Ulveira” gebildet, die ihrerseits aufgrund des ähnlichen Klangs zu “Oliveira” abgewandelt wurde – eine Entstellung, mit der letztlich ein neuer Sinn gestiftet wurde, ist “Oliveira” doch das portugiesische Wort für den Olivenbaum.
Der zweite Namensbestandteil, “Hospital”, erklärt sich einfach dadurch, dass hier eine Kommende des “Ritterordens vom Hospital des hl. Johannes zu Jerusalem” ansässig war, den man auch als Malteserorden kennt.
Oliveira do Hospital liegt heute auf einer Höhe von durchschnittlich 500 Metern ü.d.M. In ihren Anfängen dürfte sich die Siedlung jedoch höchstwahrscheinlich weiter unten herausgebildet haben, und zwar an dem südwärts geneigten Hang, an dessen Fuß das Flüsschen Ribeira de Cavalos vorüberfließt. Hier nämlich, in relativ geschützter Umgebung, war es leichter, an das Wasser der natürlichen Quellen heranzukommen.
Als eine der einträglichsten Kommenden des Malterserordens kam Oliveira do Hospital früh in den Genuss beachtlicher Privilegien und wurde überdies mit Stadtrechten ausgestattet. Am 27. Februar 1514 sollte das Gemeindegebiet des Städtchens durch König Dom Manuel erneut bestätigt werden.
Heute ist es Sitz eines Landkreises im Verwaltungsdistrikt Coimbra, zu dem 21 Gemeinden gehören: Aldeia das Dez, Alvoco das Várzeas, Avô, Bobadela, Ervedal, Lagares, Lagos da Beira, Lajeosa, Lourosa, Meruge, Nogueira do Cravo, Oliveira do Hospital, Penalva de Alva, São Gião, São Paio de Gramaços, São Sebastião da Feira, Santa Ovaia, Seixo da Beira, Travanca de Lagos, Vila Franca da Beira und Vila Pouca da Beira.
Allgemein:
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Ausstattung:
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Zimmer:
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** = In den meisten Pousadas steht 1 deutschsprachiger Fernsehkanal zur Verfügung.
Regionaltypische Gerichte:
- Gebratene Blutwurstscheiben mit Bratapfel
- Bacalhaustreifen in einer Kruste aus Maismehl mit Knoblauch und Kräutern
- Gegrillter Tintenfisch in Essig und Öl mit zerstoßenen Kartoffeln
- Entenpastete mit Geflügelmagenconfit
- Gebratenes Kalbsfilet mit Kartoffelkeks und reifem Bergkäse
Saal mit natürlichem Licht, unter anderem ausgestattet mit Internetzugang.
Verfügbare audiovisuelle Hilfsmittel:
- Bildschirm,
- Datashow,
- Fernseher und Video,
- Flipchart und Mikrophonanlage.
Aktivitäten in der Pousada de Vila Pouca da Beira:
- Spielsaal
- Tennis
- Schwimmbad
- Kinderspielplatz
Aktivitäten in der Umgebung von Vila Pouca de Beira:
- Angeln (Rio Alva)
- Kanusport
- Themenausflüge
- Geländetouren in der Serra da Estrela
- Alpinismus (gegen Reservierung)
- Picknicks
- Jagdpartien (Kaninchen, Rebhühner, Krammetsvögel, Tauben)
- Klettern
Sehenswürdigkeiten in der Umgebung:
- Aldeia das Dez
- Avô
- Tal des Rio Alva
- Serra do Açor (Colcurinho)
- Mata da Margaraça (Coja)
- Serra da Estrela
- Historische Dörfer Piódão und Linhares da Beira
- Romanische Kapelle in Lourosa (9. Jh.)
- Catedral das Beiras (S. Gião)
- Brotmuseum (Seia)
- Spielzeugmuseum (Seia)
Feste und Jahrmärkte:
- Jahrmarkt S. Brás in Oliveira do Hospital
- Monatlicher Markt in Oliveira do Hospital
- Jahrmarkt des Gebirgskäses in Oliveira do Hospital (März)
- Festa do Sr. do Calvário in Manteigas (August)
- Festa da Senhora da Graça in Manteigas (September)
- Markt des Gebirgskäses in Manteigas (Karneval)
- Treffen der Hundezüchter aus der Serra da Estrela in Manteigas (Karneval)
| Ort | Entfernung |
| Flughafen Porto | 117 km |
Welche Pousada ist maximal 250 Km von der Pousada de Vila Pouca da Beira entfernt? |
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| Übernachtungspreise Hotel Pousada de Vila Pouca da Beira | ||||||||
| alle Preise in Euro pro Person u. Nacht | 08.04.12 31.07.12 | 01.08.12 15.09.12 | 16.09.12 31.10.12 | |||||
| Doppelzimmer/Frühstück | 60,00 | 70,00 | 60,00 | |||||
| Preis pro Samstag | 75,00 | 88,00 | 75,00 | |||||
| Einzelzimmer/Frühstück | 110,00 | 130,00 | 110,00 | |||||
| Preis pro Samstag | 140,00 | 160,00 | 140,00 | |||||
Königliche Zimmer
Königs- und Königinnen Zimmer für eine unvergessliche Nacht
Suite 119
Die Pousada befindet sich in einem ehemaligen Kloster aus dem 18. Jahrhundert und behält die Faszination der historischen Vergangenheit bei.
Die Suite 119 ist geräumig und hell und hat ein grosses Fenster, das auf die Terrasse fhrt und eine einmalige Aussicht auf die Gebirgskette erlaubt.
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Das Angebot umfasst:
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ab 190,- € pro Zimmer & Nacht |
Flitterwochen & Hochzeitsnacht
Einzigartige und unvergessliche Momente ... Hochzeitsnacht oder Hochzeitsreise in einem Schloss, einem Kloster, einem Palast oder Burg.
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Das Angebot umfasst:
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ab 180,- € pro Zimmer & Nacht |
Golden Age ( 55plus )
Wenn Sie 55 Jahre oder älter sind, geniessen Sie Ihre Freizeit, indem Sie Portugal durch seine Pousadas kennenlernen.
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Das Angebot umfasst:
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55plus Angebot Bitte hier klicken |
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