Huelva ist eine Küstenstadt mit Blick über den Ozean, eingebettet zwischen
den Flüssen Tinto und Odiel. Sie ist eine Hafen- und Fischereistadt, eine Stadt
am Meer, die gleichzeitig das Tor zum Atlantik ist. Der Handelshafen von Huelva
ist einer der wichtigsten Spaniens.
Huelva liegt ca. 56 m über dem Meeresspiegel und die Einwohnerzahl beträgt
ca. 140 000.
In der Umgebung von Huelva finden Sie traumhafte Strände und Sie können auf
den Spuren von Kolumbus wandeln.
Zu den Sehenswürdigkeiten von Huelva gehören die Kirche La Concepcion aus dem
16. Jahrhundert, das Gotteshaus San Pedro aus dem 16. Jahrhundert, mit seinem
schönen Kirchturm, sowie einer der schönsten Punkte der Stadt, die
palmengesäumte Promenade Palmeras de Santa Fe.
Aus dem 18. Jahrhundert stammt die Kathedrale La Merced, ein schlichtes, aber
sehr sehenswertes Bauwerk. Das benachbarte restaurierte Spital ist Sitz der
jungen Universität.
Im Mittelpunkt der Stadt befindet sich die schattige, verspielte Plaza de la
Monjas und der Aussichtspunkt Conquero. Von dort aus sehen Sie die
Stierkampfarena und das Marschland des Odiel. Unser Blick schweift jetzt zu der
Kapelle der Schutzpatronin Virgen de la Cinta, einem weißen Gebäude im
Mudejarstil.
Bei Ihrem Besuch in Huelva darf auch das Provinzmuseum nicht fehlen, in dem
die Geschichte dieses Landstriches von den Spuren der Ureinwohner bis zu den
Gemälden von Vazquez Diaz anschaulich erläutert ist. Sehenswert ist auch das
wiederhergestellte Theater.
Huelva ist in strahlende Helligkeit getaucht. Im Freilichtmuseum für
Skulpturen können Sie unter anderem Meisterwerke zeitgenössischer spanischer
Bildhauer bewundern.
Nicht weit vom Odiel steht das Monumento a la Fe Descubridora, ein Werk der
amerikanischen Bildhauerin Gertrudis V. Whitney von 1929.
Von der Mündung des Guadiana zur Mündung des Guadalquivir bietet die
atlantische Küste von Huelva, in Andalusien, einen 120 Kilometer langen
Küstenstreifen mit 80 km weiten Stränden mit weißem Sand, die von grünen
Kieferwäldern umrahmt sind.
Zwischen Ayamonte und Punta Umbria ist die Küste flach und das Licht der
Costa de la Luz zeigt zu den verschiedenen Tageszeiten die unterschiedlichsten
Effekte.
Zu den Stränden kommen Sie gut beschildert über die Autostraße Sevilla-
Huelva- Ayamonte- Portugal (E-1/ A-49) , die in einer Art „Kamm“ die Küste mit
dem Innland verbindet.
An der Küste von Huelva gibt es 2.998 Sonnenstunden mit einer jährlichen
Durchschnittstemperatur von 18 Grad, wobei die durchschnittliche
Höchsttemperatur 23.5 und die Mindesttemperatur 12,7 Grad beträgt.
Sie wandeln auf den Spuren Christoph Kolumbus.
Erleben Sie die Orte seiner Reise: La Rabida- Palos de la Frontera- Moguer
und Lucena del Puerto.
La Rabida:
An der Mündung des Rio Tinto gegenüber der Landzunge liegt La Rabiada, ein
bescheidenes Franziskanerkloster aus dem 15. Jahrhundert.
Das Kloster wird als das wichtigste Symbol der Entdeckung Amerikas
betrachtet. In seinen Mauern verweilte Christoph Kolumbus in der Zeit, als er
wegen der großen Schwierigkeiten im Vorfeld seiner Ernennung zum
Verantwortlichen der Indienreise sehr entmutigt war.
Palos de la Frontera:
Palos de la Frontera wird als die Wiege der Endeckung Amerikas angesehen, ein
Dorf das ausschließlich vom Fischfang lebte. Von hier aus begaben sich die drei
Karavellen unter Leitung von Christoph Kolumbus im August 1492 auf die Reise,
die mit der Entdeckung Amerikas endete.
Moguer:
Moguer ist ebenfalls eng mit der Entdeckung verknüpft. Hier befindet sich das
wichtigste Bauwerk im gotischen Mudejar- Stil der ganzen Provinz Huelva: das
Konvent von Santa Clara, ein Bauwerk im Stil der Kolumbuszeit.
Lucena del Puerto:
Wir beenden die Route der Entdecker in der hübschen Ortschaft Lucena del Puerto.
Hier sind besonders hervorzuheben, die Gemeindekirche und ganz in der Nähe, das
Konvent de la Luz aus dem 16. Jahrhundert. Ein Bauwerk mit religiösen
Ornamenten.
Im Südosten der Provinz Huelva, an der Mündung des Rio Guadalquivir, liegt
der Nationalpark von Donana. Dieses beeindruckende Biosphärenreservat wurde als
Erbgut der Menschheit erklärt. Ein Besuch hier, wird Sie begeistern.
Der Park ist flächenmäßig der größte Naturschutzpark von Spanien und
einzigartig in Europa. Sein Hauptwert liegt im Reichtum seiner Fauna, Flora und
der Ökosysteme.
Er ist eine unentbehrliche Zwischenstation für die Zugvögel auf ihrem Weg
zwischen Eurasien und Afrika, die das Überleben zahlreicher Arten sichert. Circa
250 000 von ihnen geben sich jährlich ein Stelldichein in Donana.
Der Nationalpark ist nicht nur von Vögeln bewohnt. Auch andere geschützte
Tierarten leben hier, wie der Kaiseradler, das Kammblässhuhn, verschiedene
Fischsorten, Amphibien, Reptilien und andere Säugetiere, die sich ein Habitat
von unvergleichlicher Schönheit teilen.
In Richtung Süden gelangen Sie durch eine einzigartige Landschaft von
Marschland, Gebüsch, Pinien und Wanderdünen an einen riesigen Strand. Er
erstreckt sich auf einer Länge von 30 km in unberührtem Naturzustand zwischen
Matalascanas und der Mündung des Guadalquivir.
Das Landschaftsschutzgebiet des Marschlands des Odiel:
An der Mündung des Odiel gelegen, nimmt es eine Fläche von 7.150 ha ein. Sie
erreichen das Gebiet wenn Sie über Huelva, über Gibraleon, über Aljaraque oder
Punta Umbria fahren.
Es handelt sich um ein gezeitenabhängiges Sumpfgebiet (der Wasserstand steigt
und fällt mit den Gezeiten). Der Grund seines besonderen Ökosystems ermöglicht
ca. 200 Vogelarten ein Zusammenleben.
Das Landschaftsschutzgebiet ist in zwei große Gebiete aufgeteilt: die Resevas
del Burro und die Insel Isla de Enmedio, die Dank ihres gut erhaltenen
natürlichen Zustands wichtige Kolonien von Löfflern, Fischreihern und vielen
anderen Vögeln beherbergen. Der Besuch des Parks erfolgt auf großen Kanus oder
in Booten und stellt ein unvergessliches Erlebnis dar.