Der atmosphärische Zauber der Provinz Sevilla und ihr umfassendes Freizeit- und
Kulturangebot machen sie zu einem der begehrtesten Reiseziele.
Ihre Städte und Dörfer bilden ein buntes Mosaik und standfeste Säulen, die die
Vergangenheit vieler Völkerschaften – Tartessier, Iberer, Mauren und Christen –
bezeugen und aufrecht erhalten.
Ein poetisches Reiseziel, dessen sechs touristische Landstriche mit Sonne,
Natur, Sport, Poesie und Flamenco, Kochkunst und Geschichte Aufmerksamkeit
erregen und gefallen suchen.
Mit einer Ausdehnung von 14.001 km² ist die Provinz Sevilla die größte der acht
Provinzen Andalusiens und umschließt, die Provinzhauptstadt Sevilla inbegriffen,
105 Gemeinden.
Umfangreiche Natur- und Kulturgüter sind der Stolz der Provinz;
rund 14% ihrer Bodenfläche als amtlich geschützte Naturräume,
14 kunsthistorische Ensembles und 300 architektonische Sehenswürdigkeiten,
sowie eine schmuckvolle Handwerkskunst und volkstümliche Feste und Bräuche.
In den letzten Jahren hat die Provinz Sevilla erhebliche Veränderungen erfahren.
Die Errungenschaften, ihrer dynamisch-modernen Gesellschaft und die Anschaffung
und Anwendung aktueller Technologien lassen die Provinz im Lichte eines
Fremdenverkehrsprodukts ersten Ranges erscheinen.
Die Provinz Sevilla im Südwesten der iberischen Halbinsel gehört zur autonomen
Region Andalusiens – mit Sevilla als Hauptstadt von über 1,8 Millionen
Einwohnern. Sie liegt eingebettet in dem fruchtbaren andalusischen Tiefland der
Vega und Campina des Guadalquivir und begleitet dessen Ufer; ihre urbanistischen
Strukturen erstrecken sich bis zur Region El Aljarafe, bis hin zum sumpfigen
Schwemmland der marismas des Guadalquivir- Deltas und dem Donana-Park, sowie den
Bergwelten der Sierra Norte und Sierra Sur.
Die Provinz Sevilla fällt in die mediterrane Klimazone. Ihre
Jahresdurchschnittstemperatur schwankt zwischen 18° und 20° C mit einer
beträchtlichen Anzahl Sonnenstunden das Jahr hindurch. Milde Winter, trockene
und heiße Sommer; Frühling und Herbst gemäßigt warm. Die Niederschläge fallen
vornehmlich in den Monaten zwischen Herbst und Frühlingsanfang.
In der Gastronomie der Provinz spiegelt sich seine ganze Geschichte. Sie ist
eng verbunden mit der andalusischen Küche, von der sie alle Elemente der
benachbarten Gegenden übernimmt, so etwa der luftgetrocknete Bergschinken, die
Meeresfrüchte aus Cadiz und
Huelva oder den Käse aus La Mancha. Unverzichtbar
ist das Olivenöl.
Wenn Sie sich an der Theke einer Taverne oder Bar ein Getränk bestellen, so
wird nie eine Tapa fehlen, eine Miniatur aus der reichen und vielfältigen
Gastronomie der Region.
Die Handwerksindustrie dieser Provinz ist mit den religiösen und festlichen
Traditionen verbunden wie auch die verschiedenen Kulturen die im Laufe der
Geschichte ihr Sediment hier hinterlassen hat. Man kann deshalb vom
Prachtkunsthandwerk sprechen und auch vom Nutzkunsthandwerk, die die
Notwendigkeit der Bevölkerung zufrieden stellt.
Die religiöse Handstickerei in den kleinen Werkstätten, die eng verbunden
ist, mit den Brüderschaften und Laienbrüderschaften, benutzt als Rohstoff
Goldfäden, Samt und natürliche Seide.
Charakteristische Kunsthandwerke in der Region sind die Keramikproduktionen
und die Töpferei. In Carmona, Lebrija und Lora del Rio werden wunderschöne
Tonkrüge, Töpfe und Teller hergestellt.
In der Provinz Sevilla können Sie auf sechs unterschiedlichen Routen die
abwechslungsreiche Landschaft mit vielen Sehenswürdigkeiten bereisen.
Der Flachlandweg der auch die Route „Bética Romana“ genannt wird, beginnt in
Itálica und durchquert das Gebiet der alten Via Augusta. In den Dörfern und
Städten können Sie wichtige Kunstschätze besichtigen.
Der Aljarafe–Weg liegt im Westen von Sevilla. Die Araber
haben diese Landschaft auch „Tierras Atlas“ ( Hochländer ) genannt. Aljarafe ist
Reich an Traditionen, Kultur, Geschichte und Kunst. Die Megalithgrabmähler von
la Pastora, Matarubilla und Ontiveras sind noch aus der Kupferzeit. In Itálica
können Sie noch die Ruinen der ehemaligen römischen Militärstadt besichtigen.
Die Landschaft des Sierra-Sur–Weges mit seiner ausgedehnten
Fläche überrascht jeden Besucher. Hier gibt es sensationelle Aussichtspunkte mit
einem wunderschönen Blick über die Landschaft. Die „Via Verde“, die über die
alte Eisenbahnbrücke entlang läuft und die „Ruta del Tempranillo“ im Naturpark
von Malpasillo sind Tourismusprojekte mit wichtiger Bedeutung für die Region.
Zwischen der Sierra de Aracena und der Sierra Norte verläuft der Silber Weg,
der die Provinzen von Sevilla, Huelva und Badajoz verbündet. Diese schöne
Landschaft hat eine reichhaltige Flora und Tierwelt. In den Wäldern der Region
leben noch Wildschweine, Hirsche und Füchse.
Der Guadalquivir–Donana–Weg breitet sich von Penaflor bis zu
den sumpfigen Küstengebieten und Sanlúcar de Barrameda aus. Der Nationalpark
Donana ist eines der wichtigsten Feuchtgebiete in Spanien. Hier überwintern
tausende von Zugvögeln.
Der Sierra-Norte-Weg umfasst den Naturpark gleichen Namens,
hier finden Sie Natur pur. In dieser Landschaft, mit Korkeichen und Kiefern
können Sie wandern, bergsteigen, Fahrradfahren und Ausflüge zu Pferd machen.
Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie bei Ihrer
Mietwagenbuchung.
Einen Besuch wert ist auch die monumentale Stadt Carmona,
deren Strassen großartige Bauten aus verschiedenen Epochen beherbergen. Sehr beeindruckend ist
die Gräberstadt mit dem Amphitheater aus den ersten vier Jahrhunderten nach
Christi. Von Sevilla sind es ca. 40 km bis nach Carmona.